Selbstdarstellung

 

 

 


Ich wurde in Köln-Lindenthal in eine musikalische Familie hineingeboren. Mein Vater begann seine musikalische Laufbahn zunächst als Pianist, wurde dann Korrepetitor an der Oper Köln, später Kapellmeister und bekam einen Lehrauftrag für Korepetition und Liedbegleitung an der Musikhochschule Köln.


Meine Mutter, Mädchenname Molnár, studierte Gesang am Konservatorium zu Budapest und brachte es zu einer angesehenen Opernsängerin, u. a. Salzburger Festspiele, wo sie insbesondere als Butterfly (Puccini) und Salome (Strauß) zu gefallen wußte.


Bereits mit 5 Jahren begann ich mit Klavierunterricht, zunächst bei Herrn Peters, Organist und Kantor der Kirche St. Pantaleon in Köln, später bei meinem Vater.


Unter meinem Vater beschäftigte ich mich naturgemäß neben der pianistischen Ausbildung früh mit Korepetition und Liedbegleitung. Überhaupt sollte das Lied auch in meinem späteren Lebensweg immer eine wichtige Rolle spielen. 


Im Chorgesang sammelte ich meine Erfahrungen zunächst im Knabenchor von St. Pantaleon, später dann viele Jahre im Chur Kölnischen Chor Bonn unter Prof. Heribert Beißel und anschließend im Philharmonischen Chor Köln unter Prof. Horst Meinardus.


Nach meinem Abitur studierte ich zunächst an der Universität zu Köln Diplomchemie. Im Laufe des Studiums merkte ich jedoch bald, daß meine Leidenschaft Musik mir nicht nur als Hobby genügt, sondern ein Berufsziel sein muß. Daraufhin belegte ich Vorlesungen der Musikwissenschaften und Kirchenmusik und schloß diverse Chorleiterausbildungen sowie Fortbildungskurse an.

Nach Erhalt meines Diploms beendete ich die Laufbahn als Chemiker und schlug nun endgültig den Weg als Musiker ein. Noch während des Studiums hatte ich mir mein Geld mit Konzerttätigkeiten als Pianist, als Chansonbegleiter an kleinen Theaterhäusern und Kabarettbühnen, sowie als Organist in verschiedenen Kirchen verdient.


Als Chorleiter begann ich 1995 zunächst mit dem gemischten Singkreis der Stadtwerke Bonn sowie dem Männerchor Quartettverein Eintracht Bonn-Dottendorf, 1998 kam der Liederkranz Kessenich dazu, 2002 der MGV Eintracht Kessenich, der sich in einer Chorgemeinschaft mit dem Liederkranz zusammenschloß. Seit Mai 2003 stehe ich dem durch seine Schloßkonzerte auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannten MC Birlinghoven als Chorleiter vor, Juli 2003 übernahm ich die musikalische Verantwortung für den gemischten Singkreis Köln-Neubrück, die ich dann Ende 2010 aus Zeitmangel wieder abgeben mußte.

Seit Herbst 2008 leite ich die musikalischen Geschicke des Troisdorfer Frauenchores und begleite unter dem neuen Namen "Furore" die engagierten Damen in eine zeitgemäße und modernere Zukunft.


Ebenfalls 1995 begann ich meine Gesangsausbildung bei Eberhard Jansen (Bonn). Was zunächst als Unterstützung für eine gute Chorleitertätigkeit gedacht war, stellte sich bald als eines meiner Talente heraus. Hier zeigten sich die Vorteile meines musikalischen Elternhauses. Meine Stärken sind insbesondere:

  • eine spezifisch gefärbte warme Baßbariton-Stimme mit viel Ausdruckskraft (Originalton Pressekritik),
  • gutes geschultes Gehör,
  • exzellentes „vom Blatt Lesen“ aufgrund des langjährigen Umgangs mit Klavierauszügen und Partituren,
  • gute Textverständlichkeit durch Sprachausbildung nach alter Schauspieltradition („Der kleine Hey“).


Im Jahre 1996 durfte ich das erste Engagement als Solosänger im „Requiem“ von Michael Haydn annehmen. Zahlreiche weitere Konzerte als Solosänger folgten, darunter auch Klassiker wie das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms sowie Passionen und etliche Kantaten von Johann Sebastian Bach. Heute verfüge ich über ein umfangreiches Konzertrepertoire, wie meinen Seiten „Repertoire“ bzw. „Konzerte“ zu entnehmen ist.


Neben der Konzert- und Liedtätigkeit war ich von 1999 bis 2002 Mitwirkender des Extrachores der Oper Bonn, wo ich an Produktionen, wie Mussorgsky´s "Boris Godunov" (in russisch), Verdis "Don Carlos" (in italienisch), Beethovens "Fidelio", Wagners "Lohengrin" und "Götterdämmerung" sowie Bizets "Carmen" (in französisch) beteiligt war. 

Dazu kamen Gastspiele in Köln mit "Faust" (Spohr), "Billy Budd" (Britten) und "Götterdämmerung" (Wagner) sowie bei den Dresdner Musikfestspielen mit Rossinis "Barbier von Sevilla".

2004 wurde ich Mitglied des Ensembles der "Jungen Kammeroper Köln". Dort sang ich zunächst in Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel" den Vater und zuletzt in Mozarts "Zauberflöte" den 2. Geharnischten.

Mein Opernrepertoire entnehmen Sie bitte der Seite „Repertoire“.


Bezüglich überregionaler Verpflichtungen sind folgende Highlights seit dem Jahr 2000 zu nennen:

Konzertreisen führten mich in die "Königliche Kapelle" des Schlosses Versailles, an die Staatsoper Kairo, nach Abu Dhabi anläßlich eines Konzerts zum Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate, in die Chiesa di San Marco von Venedig, zu den Sommermusikfestspielen nach Dresden, mehrmals in das Concertgebouw von Amsterdam, in die Friedenskirche des Schloß Sanssouci (Potsdam) , in die Thomaskirche von Leipzig und nach Spanien, Frankreich und in die BeNeLux-Länder mit verschiedenen Spielorten.

Im Juni 2003 gastierte ich als Mitglied des Chorus Musicus Köln in Israel für Konzerte in Zusammenarbeit mit der Israel Camerata Jerusalem.

Im Jahre 2004 sang ich Konzerte mit der Europäischen Chorakademie (Sitz in Bremen) unter der Leitung von Herrn Prof. Daus.

Seit 2005 ergaben sich mehrere Gelegenheiten mit dem auch international insbesondere für moderne Musik renommierten Darmstädter Konzertchor zu musizieren, so z.B. im Juni 2005 ein Projekt mit dem Raschèr Saxophon-Quartett und Werken von Gudmundsson, Mauersberger und Tüür.

Seit 2009 bin ich Mitglied des Europäischen Kammerchores unter Leitung von Michael Reif, dessen Konzertrepertoire ebenfalls vor allem die Musikliteratur des 20. Jahrhunderts in den Vordergrund stellt.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Seite "Konzerte".


CD-Produktionen mit meiner Beteiligung (Chorsänger) sind:

- "Les deux Journèes" (Der Wasserträger) von L. Cherubini

- "Requiem" von W. A. Mozart,

- "Athalia" Bühnenmusik von Mendelssohn-Bartholdy,

- "La Passione" von Salieri,

- "Weihnachtsoratorium" von Cartellieri

- "La Passione" von Myslivecék

- "Elias" von Mendelssohn-Bartholdy (ausgezeichnet mit dem Echo-Klassik-Preis 2011).

Alle Produktionen wurden mit dem Chorus Musicus Köln unter Christoph Spering gemacht.

 

Dazu kamen noch:

- Ballettmusik "Äneas", der "Psaume 80" und "Le Bardit des Francs" von Albert Roussel 

aufgenommen mit der Europäischen Chorakademie und dem Radiosinfonieorchester Luxemburg.

- Motetten von Distler, Lechner und Ostrzyga aufgenommen mit dem Europäischen Kammerchor unter der Leitung von Michael Reif

- diverse Live-Mitschnitte von Rundfunk und Fernsehen, unter anderem von der "Johannes-Passion" (Bach) an Karfreitag 2008 in der Kölner Philharmonie mit dem Gürzenichchor unter Leitung von GMD Markus Stenz.

 

Als Solosänger existieren Tonträger von meinem Konzert in Rheinbach ("Deutsches Requiem" von Brahms) sowie von verschiedenen Weihnachtskonzerten in der Klosterkirche der Steyler Missionare in Sankt Augustin.

 

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